1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
91
92
93
94
95
96
97
98
99
100
101
102
103
104
105
106
107
108
109
110
111
112
113
114
115
116
117
118
119
120
121
122
123
124
125
126
127
128
129
130
131
132
133
134
135
136
137
138
139
140
141
142
143
144
145
146
147
148
149
150
151
152
153
154
155
156
157
158
159
160
161
162
163
164
165
166
167
168
169
170
171
172
173
174
175
176
177
178
179
180
181
182
183
184
185
186
187
188
189
190
191
192
193
194
195
196
197
198
199
200
201
202
203
|
<html>
<head>
<meta charset="utf-8" />
<meta http-equiv="X-UA-Compatible" content="IE=edge,chrome=1" />
<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0, maximum-scale=1.0">
<link type="text/css" href="Semantic-UI/dist/semantic.css" rel="stylesheet" />
<title>NoWLAN</title>
</head>
<body>
<script type="text/javascript" src="jquery-2.1.3.js"></script>
<script type="text/javascript" src="Semantic-UI/dist/semantic.js"></script>
<div class="ui segment">
<div class="ui fluid tablet stackable steps">
<div class="completed step">
<i class="wifi icon"></i>
<div class="content">
<div class="title">Verbinden</div>
<div class="description">Zu Testzwecken wurde das WLAN-Passwort deaktiviert.</div>
</div>
</div>
<div class="active step">
<i class="privacy icon"></i>
<div class="content">
<div class="title">Registrieren</div>
</div>
</div>
<div class="disabled step">
<i class="world icon"></i>
<div class="content">
<div class="title">Surfen</div>
</div>
</div>
</div>
<div class="ui vertical form segment" id="registerform">
<h1 class="ui header">NoWLAN</h1>
<h3 class="sub header">Aufgrund des neuen Gesetzes zur Störerhaftung musst du erst das folgende Formular ausfüllen, bevor du fortfahren kannst.</h3>
<div class="ui dimmer" id="formdimmer">
<div class="ui loader"></div>
</div>
<div class="two fields">
<div class="field">
<div class="ui label">Vorname</div>
<input type="text" placeholder="Max">
</div>
<div class="field">
<div class="ui label">Nachname</div>
<input type="text" placeholder="Mustermann">
</div>
</div>
<div class="grouped inline fields">
<div class="ui label">Geschlecht</div>
<div class="field">
<div class="ui radio checkbox">
<input type="radio" name="gender">
<label>
<i class="male icon"></i>
Männlich
</label>
</div>
</div>
<div class="field">
<div class="ui radio checkbox">
<input type="radio" name="gender">
<label>
<i class="female icon"></i>
Weiblich
</label>
</div>
</div>
<div class="field">
<div class="ui radio checkbox">
<input type="radio" name="gender">
<label>
<i class="question icon"></i>
Anderes
</label>
</div>
</div>
</div>
<div class="field">
<div class="ui label">E-Mail-Adresse</div>
<input type="text" placeholder="max@beispiel.de">
</div>
<div class="three grid fields">
<div class="six wide field column">
<div class="ui label">Stadt</div>
<input type="text">
</div>
<div class="six wide field column">
<div class="ui label">Straße</div>
<input type="text">
</div>
<div class="four wide field column">
<div class="ui label">Hausnummer</div>
<input type="text">
</div>
</div>
<div class="field">
<div class="ui label">Kontonummer</div>
<input type="text">
</div>
<div class="field">
<div class="ui label">Monatseinkommen, aufgerundet auf ganze Cent</div>
<input type="text">
</div>
<div class="field">
<div class="ui label">Familienstand</div>
<div class="ui selection dropdown">
<input type="hidden" name="hidden-field">
<i class="dropdown icon"></i>
<div class="default text">Bitte wählen</div>
<div class="menu">
<div data-value="kinder" class="item">Verheiratet mit Kindern</div>
<div data-value="heirat" class="item">Verheiratet ohne Kinder</div>
<div data-value="allein" class="item">Alleinerziehend</div>
<div data-value="single" class="item">Single</div>
</div>
</div>
</div>
<div class="field">
<div class="ui label">Wie möchtest du diesen WLAN-Zugang nutzen?</div>
<div class="ui selection dropdown">
<input type="hidden" name="hidden-field">
<i class="dropdown icon"></i>
<div class="default text">Bitte wählen</div>
<div class="menu">
<div data-value="kinderporno" class="item">Ich möchte Kinderpornographie herunterladen.</div>
<div data-value="warez" class="item">Ich möchte Urheberrechtsverletzungen begehen.</div>
</div>
</div>
</div>
<div class="ui submit button" id="registerbtn">Abschicken</div>
</div>
<div class="ui hidden error icon message">
<i class="attention circle icon"></i>
<div class="content">
<div class="header">Ein Fehler ist aufgetreten, es wurden keine Daten versendet.</div>
<p>
Grund: Dieser Rechner ist nicht mit dem Internet verbunden, wie soll da etwas verschickt werden...
<br />
Bitte sende deine Daten per Post an "1203 Berlin, Lichterfelde - Gardeschützenweg 71". Der BND kann sicherlich etwas damit anfangen.
</p>
</div>
</div>
<div class="ui hidden message">
<div class="header">Diese Seite und dieser Hotspot sind Satire.</div>
<p>Allerdings könnten sie bald Wirklichkeit werden.</p>
</div>
<div class="ui segment" style="display:none" id="infotext">
<div>
<h3 class="ui header">Regierungsentwurf zur WLAN-Störerhaftung: Verharren in der digitalen Steinzeitt</h3>
<p>
<blockquote>Mit dem Regierungsentwurf zur WLAN-Störerhaftung verharrt Deutschland in der digitalen Steinzeit. Während offene Funknetze fast überall auf der Welt längst Standard sind, baut die Bundesregierung hierzulande unüberwindbare Hürden für private Betreiber auf, die ihr WLAN für die Allgemeinheit öffnen möchten. Damit verspielt sie wichtige Chancen für Online-Wirtschaft, Tourismus und Zivilgesellschaft.</blockquote>
Alexander Sander, Geschäftsführer des Vereins Digitale Gesellschaft.
</p>
<p>Nach langem Warten liegt nun endlich ein abgestimmter Regierungsentwurf zur Abschaffung der WLAN-Störerhaftung vor. Personen, die Anderen über ihr WLAN Zugang zum Internet gewähren, sollen danach nicht als Störer für Rechtsverletzungen Dritter haften, wenn sie “zumutbare Maßnahmen” zur Verhinderung solcher Verstöße ergriffen haben. Dazu müssen die Anbieter ihren Anschluss verschlüsseln und dürfen den Zugang nur solchen Nutzerinnen und Nutzern ermöglichen, die zuvor eingewilligt haben, keine Rechtsverletzungen zu begehen. Rein private, nicht geschäftsmäßige WLAN-Anbieter – wie z.B. die Freifunker – sollen laut Entwurf nur dann in den Genuss der Haftungsfreistellung kommen, wenn sie darüber hinaus auch die Namen der Nutzerinnen und Nutzer kennen. Mit diesen Bedingungen will die Bundesregierung ihren Befürchtungen Rechnung tragen, dass offene Netzzugänge zu Einfallstoren für anonyme Kriminalität im Internet werden könnten.</p>
<p>Statt rechtssicherer Bedingungen für freie Funknetze schafft die Bundesregierung mit ihrem Entwurf vielmehr neue Hürden für eine flächendeckende Versorgung mit offenem WLAN. Privaten Betreibern werden praktisch unerfüllbare Pflichten auferlegt, so dass sie auch in Zukunft ihr WLAN nicht für die Allgemeinheit öffnen werden. Weder wären Private technisch in der Lage, die Identität der Nutzerinnen und Nutzer zweifelsfrei festzustellen, noch enthält der Entwurf irgendwelche Vorkehrungen für Schutz und Sicherheit der zu erhebenden Daten. Auch das Erfordernis der Verschlüsselung ist im Zusammenhang mit offenen Funknetzzugängen nicht praktikabel. Entweder müsste das Zugangspasswort im räumlichen Nahbereich des WLAN öffentlich ausgehängt werden oder Nutzerinnen und Nutzer müssten es stets individuell erfragen. Im ersten Fall würde die Verschlüsselung keinen effektiven Schutz vor unberechtigten Zugriffen Dritter gewährleisten, im letzteren Fall würde eine Zugangshürde aufgebaut, die jedenfalls bei rein privaten Anbietern nur schwerlich zu überwinden sein wird.</p>
<p>Eine konsequente und bedingungslose Abschaffung der WLAN-Störerhaftung, wie in einem Gesetzentwurf des Digitale Gesellschaft e.V. aus dem Jahr 2012 vorgesehen, würde hingegen neue Märkte für Online-Dienste und Apps mit lokalem Bezug eröffnen, Deutschlands Attraktivität für Touristen erhöhen und Möglichkeiten für politische Teilhabe und persönliche Entfaltung befördern. Um diese Chancen nicht im Keim zu ersticken, wäre es weitaus sinnvoller, der Furcht vor anonymer Internetkriminalität durch eine gesetzgeberische Evaluation als durch nicht erfüllbare Pflichten zu begegnen.</p>
<p><i>Volker Tripp, Digitale Gesellschaft, CC-BY-SA 3.0</i></p>
</div>
<div class="ui divider"></div>
<div>
<h3 class="ui header">Was kann ich tun?</h3>
<p>Informiere dich, deine Freunde, Bekannten und Verwandten. Siehe das <a href="faq.html">FAQ</a> dazu.</p>
<p>Kontaktiere deinen Abgeordneten und Informiere sie oder ihn über die Problematik und über den <a href="Digitale-Gesellschaft-Gesetzentwurf-Haftungsfreistellung-fur-offentliche-Funknetzwerke.pdf">Gesetzesentwurf der digitalen Gesellschaft (PDF)</a>. Frag Abgeordnete, ob ihnen das Problem bewusst ist und was sie zur Lösung unternehmen wollen. Schreib ihnen direkt Mails oder gehe in einer Bürgersprechstunde beim lokalen Abgeordneten vorbei. Informationen zu Abgeordneten in deiner Nähe findest du auf abgeordnetenwatch.de.</p>
<p>Unterstütze deine lokale Initiative für Freifunk oder gründe eine. Informationen findest du auf freifunk.net.</p>
<p>Verbreite die Kampagne! Wenn du auch ein NoWLAN aufsetzen möchtest, findest du <a href="howto.html">hier</a> eine Anleitung.</p>
<p><i>Digitale Gesellschaft: "Störerhaftung beseitigen" (Anleitung, leicht verändert) und Gesetzesentwurf CC-BY-SA 3.0</i></p>
</div>
</div>
<script type="text/javascript">
$('.ui.checkbox').checkbox();
$('.ui.dropdown').dropdown();
$('#registerbtn').click(function () {
$('#formdimmer').dimmer('show');
setTimeout(function () {
$('#registerform').hide();
$('.hidden.message').show();
$('.steps>.active').addClass('completed').removeClass('active');
$('.steps>.disabled').removeClass('disabled').addClass('active');
$('#infotext').show();
}, 2000);
});
</script>
</body>
</html>
|